17.03.2017 | Emissionsarme innerstädtische Zustellung

GLS stockt Lastenfahrrad-Flotte auf

Nach einer erfolgreichen Testphase in Konstanz am Bodensee stockt GLS die Lastenfahrrad-Flotte auf. Damit optimiert die GLS Germany mit zusätzlichen und neuen Lastenrädern die letzte Meile in der City-Logistik. Das sind interessante Herausforderungen für die Zukunft der Transport- und Zustellberufe.

Lastenfahrräder sind bei GLS europaweit im Einsatz. © GLS Germany

Seit Anfang März sind eBikes in Nürnberg, Düsseldorf und Dortmund unterwegs. Zeitnah folgt Darmstadt, im Laufe des Jahres noch Hamburg. „Zunächst setzen wir zehn weitere eBikes ein“, erklärt Martin Seidenberg, Vorsitzender der GLS Germany-Geschäftsführung. „Aber wir wollen mittelfristig deutlich aufstocken.“

Ein bewährtes Konzept

Bereits seit August 2016 setzt das Unternehmen in Konstanz auf diese umweltfreundliche Art der Zustellung. Dank des eBikes spart GLS dort bereits ein dieselbetriebenes Zustellfahrzeug ein. „Mit jedem weiteren Lastenfahrrad kommen wir unserem Ziel, die Paketlogistik noch ressourcenschonender zu betreiben, einen kleinen Schritt näher“, so Martin Seidenberg.

Mehr Kapazität mit neuem Modell

Das neue Lastenrad-Modell bietet dank eines Anhängers die Möglichkeit, flexibel auf unterschiedliche Transportvolumen und Auslastungen zu reagieren.

Europaweit aktiv

Auch in Belgien, Italien, Österreich, Ungarn und Spanien stellt GLS mit eBikes zu. Damit leistet GLS einen wichtigen Beitrag, um CO2-Emissionen zu reduzieren. Umweltbewusstes Denken und Handeln zieht sich bei der GLS Gruppe durch alle Unternehmensbereiche. Im Rahmen seiner ThinkGreen-Initiative optimiert der Paketdienstleister gezielt Prozesse und verwendet Ressourcen effizienter.

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