13.02.2013

Tagebuch von Marcel, Azubi bei Edeka (KW 7)

Marcel Naber ist 18 Jahre alt und im dritten Lehrjahr zur Fachkraft für Lagerlogistik bei Edeka. In dieser Woche erklärt er, was ein Kastenlager ist.

Marcel Naber von Edeka
Marcel ist seit zwei Jahren Auszubildender
beim Lebensmittelhändler Edeka.
© Edeka

Hallo liebe Leser,

ich bin seit dem 1. Februar 2013 im Kastenlager. Diese Arbeit ist sehr gewöhnungsbedürftig, da man nicht so viel Platz hat und schon morgens um 5 Uhr anfangen muss.

Zuerst erkläre ich euch, was ich hier genau mache: Ich habe einen Terminal, an dem ich mich morgens mit meinem Benutzernamen anmelde. Vom Terminal aus geht eine Reihe blauer Kisten zehn Meter nach links und das ganze auch zehn Meter nach rechts. Vor den Kisten ist eine Leiste angebracht mit jeweils einer Lampe pro Kiste. Außerdem ist neben jeder Lampe noch ein Display. Wenn die Lampe vor einer Kiste leuchtet, muss ich aus der Kiste die entsprechende Anzahl der Ware rausnehmen, die im Display angezeigt wird.

Nachdem ich die Ware aus der Kiste genommen habe, muss ich die Ware mit einem Knopfdruck auf der Anzeige bestätigen. Wenn man dies nicht macht, kann man die Ware nicht scannen. Sobald ich die Waren aus der Kiste genommen und bestätigt hab, scanne ich sie und leg sie in die Kiste, die unter dem Terminal auf einem Förderband steht. Durch das Scannen habe ich die Sicherheit, dass dies die richtige Ware ist.

Per Knopfdruck bestätige ich schließlich, dass die Kiste abgefördert wird. Dann kommt schon die nächste auf dem Förderband vorgefahren und das Spiel geht von vorne los. Das Prinzip des Kastenlagers (KTS) ist sehr einfach zu lernen!


Dies war ein kleiner Einblick.
Bis zum nächsten mal,

euer Marcel!

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