04.01.2013

Ausbildungssuche: Am Anfang steht die Selbsterkenntnis

Damit du den Ausbildungsberuf findest, der zu dir passt und in dem du später gern arbeitetest, solltest du im ersten Schritt herausfinden, was dich wirklich interessiert.

Nachdenken
Die Wahl des richtigen Berufes ist keine
leichtfertige Entscheidung.
© Klaus Eppele/Fotolia

Du wirst später wahrscheinlich lange in einem Beruf arbeiten. Deshalb ist es wichtig, dass deine täglichen Aufgaben etwas mit deinen Interessen zu tun haben. Dann wirst du auch langfristig Freude an deiner Arbeit haben.

Im Transport- und Logistikbereich gibt es viele verschiedene Ausbildungswege. Doch welcher ist der richtige für dich? Um das herauszufinden, brauchst du etwas Zeit. Deshalb solltest du dir nicht erst ein paar Wochen vor dem Schulabschluss darüber Gedanken machen. Die meisten Unternehmen erwarten die Bewerbungsunterlagen nämlich schon ein Jahr vor dem Ausbildungsbeginn im Herbst.

Um die richtige Wahl zu treffen, solltest du dir zuerst überlegen, was dich interessiert und was du gut kannst. Bist du gut im Organisieren und arbeitest du gerne im Team? Macht dir ein Bürojob Spaß oder möchtest du lieber eine Arbeit machen, bei der du richtig anpacken musst? Rede auch mit Menschen, die dir nahe stehen, etwa mit deinen Eltern, Freunden oder mit deinem Lieblingslehrer. Sie können dir dabei helfen, eine Liste deiner Stärken und Schwächen anzufertigen.

Welche Berufe passen dazu?

Im nächsten Schritt kannst du dir nun überlegen, welche Berufe konkret für dich in Frage kommen. Man ist meistens glücklicher in der Ausbildung, wenn man weder überfordert noch unterfordert ist. Überleg dir also vorher, was du gut kannst – und ob du das in einem bestimmten Beruf brauchen kannst.  

Über Berufe, die dich interessieren, solltest du nun so viele Informationen wie möglich sammeln. Frag auch ruhig die Menschen in deiner Umgebung, die in einem Beruf arbeiten, über den du mehr wissen willst. So bekommst du raus, ob du alle notwendigen Voraussetzungen erfüllst. Viele Berufe erfordern nämlich bestimmte Fähigkeiten und Kenntnisse.

In kaufmännischen Berufen, zum Beispiel als Industriekaufmann, sollte man sich mündlich und schriftlich gut ausdrücken können. Nur so kannst du die Kunden gut beraten und Angebote ausarbeiten. Wenn du im Umzugsservice oder in einem Warenlager arbeiten willst, ist es wichtig, dass du auch mal mit anpackst.

Informiere dich auch darüber, ob du einen bestimmten Schulabschluss brauchst. In manchen Berufen kann es schwierig sein, mit einem Hauptschulabschluss eingestellt zu werden, weil es viel Konkurrenz mit Realschülern und Abiturienten gibt. Aber egal welcher Schulabschluss – überleg dir ein paar Alternativen, falls es mit dem ersten Berufswunsch nicht klappt. 

Hier findest du eine Übersicht der Eigenschaften, die für die einzelnen Berufe in Verkehr, Transport und Logistik wichtig oder weniger wichtig sind.

Verwandte Meldungen

Geldschein
23.01.2019
Die tariflichen Ausbildungsvergütungen sind im Jahr 2018 im bundesweiten Durchschnitt um 3,7 Prozent gestiegen.
Mehr
Autofahrerin Pendeln
21.01.2019
Die Pendlermobilität von Auszubildenden fällt nicht nur zwischen den Regionen unterschiedlich aus – sie wird auch von Schulabschluss und Ausbildungsberuf beeinflusst.
Mehr

ÜBER UNS

Die Nachwuchsinititative

"Hallo, Zukunft!" ist eine Nachwuchsinitiative für Ausbildungsberufe in Verkehr, Transport und Logistik des Verlags Heinrich Vogel und seinen Zeitschriften VerkehrsRundschau, TRUCKER, BUSFahrer.

Mehr

UNTERSTÜTZERKREIS

SCHIRMHERRSCHAFT

Andreas Scheuer

Schirmherr der Nachwuchsinitiative "Hallo, Zukunft!" ist Andreas Scheuer MdB
Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. 

Die Nachwuchsarbeit liegt ihm besonders am Herzen: "Die Logistik hält Deutschland am Laufen. Waren es früher in erster Linie Unternehmen, die auf Logistik angewiesen waren, so sind es heute zunehmend auch ganz normale Verbraucher. So ziemlich jeder bestellt mittlerweile Waren im Internet und freut sich, wenn sie ihm in kürzester Zeit nach Hause geliefert werden. Logistik erleichtert Menschen das Leben – und ist damit eine echte Zukunftsbranche! Ich freue mich sehr, dass die Ausbildungsinitiative „Hallo, Zukunft“ dabei hilft, Schülerinnen und Schüler für diese Zukunftsjobs zu begeistern."