03.01.2013

Bestandteile einer Bewerbungsmappe

Du hast dich entschieden, welche Ausbildung du machen willst und möchtest dich nun bei Unternehmen bewerben? Hier kannst du nachlesen, was alles in einer Bewerbungsmappe gehört. / Mit Muster von Anschreiben und Lebenslauf

Bewerbung, Fachkräfte, Arbeitsmarkt, Jobperspektiven
Das Anschreiben klemmst du nicht in
die Bewerbungsmappe, sondern legst es darauf.
© detailblick/Fotolia

Wenn du dich auf einen Ausbildungsplatz bewirbst, gehören folgende Unterlagen in die Bewerbungsmappe: Lebenslauf, Foto, Anlagen wie Zeugniskopien und Bescheinigungen über Praktika und eventuell ein Deckblatt. Das Anschreiben klemmst du nicht in die Bewerbungsmappe, sondern legst es darauf.

Anschreiben 

Mit dem Anschreiben vermittelst du einen ersten Eindruck von dir. Folgende Fragen solltest du auf maximal einer Seite beantworten: Warum hast du dich für diese Ausbildung und das Unternehmen entschieden? Welche Fähigkeiten und Erfahrungen bringst du mit? Welche Schule besuchst du und wann willst du welchen Abschluss machen?

Das Anschreiben ist wie ein Brief aufgebaut. Am Anfang steht die Anrede, die du am besten immer direkt an den Personalverantwortlichen richtest. Ist der Ansprechpartner in der Stellenanzeige nicht genannt, solltest du anrufen und den Zuständigen herausfinden. Im Anschreiben legst du danach kurz dar, für welche Ausbildungsstelle du dich bewirbst und wie du davon erfahren hast.

Jetzt beschreibst du, warum du für die Ausbildung geeignet bist. In den Stellenanzeigen ist in der Regel angegeben, was der Arbeitgeber von dir erwartet. Nimm deshalb Bezug darauf und erkläre, warum du die Anforderungen erfüllst. Hast du zum Beispiel Hobbys, die etwas mit dem Beruf zu tun haben? Am Ende des Schreibens verabschiedest du dich mit freundlichen Grüßen und deiner Unterschrift.

Hier findest du ein Beispiel, wie ein Anschreiben aussehen könnte.

Lebenslauf

Der Lebenslauf soll deinem Wunscharbeitgeber zeigen, wann du was in deinem Leben gemacht hast. Schreibe kurz und präzise und gliedere alles in Form einer Tabelle – zum Beispiel in die Abschnitte „Schule“, „Praxis“ und „Interessen“.

Im Lebenslauf solltest du alle Tätigkeiten, Erfahrungen und Interessen nennen, die für die Ausbildung wichtig sein könnten. Zum Beispiel, auf welche Schule du gehst oder wann du welche Praktika und Ferienjobs gemacht hast. Gegebenenfalls kannst du auch Freizeitaktivitäten nennen: Du spielst in einer Fußballmannschaft? Prima! Das zeigt, dass du Teamgeist mitbringst. Ans Ende des Lebenslaufs gehören Ort, Datum und Unterschrift.

Hier findest du ein Beispiel, wie ein Lebenslauf aussehen könnte.

Bewerbungsfoto

Ein Bewerbungsfoto ist keine Pflicht mehr, aber bei vielen Arbeitgebern kannst du mit einem gut gemachten Bild punkten. Für ein passendes Bewerbungsfoto solltest du auf jeden Fall zum Fotografen gehen. Freizeitfotos oder gar verwackelte Handybilder sind tabu! Außerdem kannst du dich bei einem Fotostudio auch gleich zur passenden Kleidung und zum richtigen Styling beraten lassen.

Anlagen & Belege

Unbedingt in die Bewerbungsmappe muss die Kopie des letzten Schulzeugnisses – entweder des Abschlusszeugnisses oder des aktuellen Zwischenzeugnisses. Wenn du weitere Bescheinigungen hast, mit denen du deine Eignung für die Ausbildungsstelle beweist, dann nur rein damit! Hierzu zählen etwa Praktika, Ferienjobs oder außerschulische Kurse.

Du kannst dir auch dein Engagement in der Freizeit bescheinigen lassen. Wenn du etwa in deinem Jugendzentrum regelmäßig bei Veranstaltungen mithilfst, kannst du den Leiter der Einrichtung darum bitten, dir das schriftlich zu bestätigen. Das kann deine Bewerbung positiv von den anderen abheben.

Deckblatt

Ebenso wie das Foto ist auch ein Deckblatt für deine Bewerbungsunterlagen kein Muss. Wenn du eines verwenden willst, kannst du dort das Foto aufkleben.

Mappe, Reihenfolge und Umschlag

Deine Unterlagen steckst du am besten in einen Clip-Hefter oder eine andere Bewerbungsmappe. Wenn du ein Deckblatt benutzt, kommt dieses ganz nach oben. Ansonsten beginnst du mit dem Lebenslauf, gefolgt vom Zeugnis und den anderen Bescheinigungen. Dann kommt alles in einen großen Briefumschlag – am besten mit Papprücken, damit beim Transport nichts knickt. Das Anschreiben legst du lose in den Umschlag.

Jetzt den Umschlag ausreichend frankieren und per gedrucktem Etikett oder in Schönschrift mit Anschrift und Absender versehen – und ab geht die Post!

Weitere Mustervorlagen findest du im Downloadbereich.

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Andreas Scheuer

Schirmherr der Nachwuchsinitiative "Hallo, Zukunft!" ist Andreas Scheuer MdB
Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. 

Die Nachwuchsarbeit liegt ihm besonders am Herzen: "Die Logistik hält Deutschland am Laufen. Waren es früher in erster Linie Unternehmen, die auf Logistik angewiesen waren, so sind es heute zunehmend auch ganz normale Verbraucher. So ziemlich jeder bestellt mittlerweile Waren im Internet und freut sich, wenn sie ihm in kürzester Zeit nach Hause geliefert werden. Logistik erleichtert Menschen das Leben – und ist damit eine echte Zukunftsbranche! Ich freue mich sehr, dass die Ausbildungsinitiative „Hallo, Zukunft“ dabei hilft, Schülerinnen und Schüler für diese Zukunftsjobs zu begeistern."