04.03.2011

Stellenanzeigen: So findest du deinen Ausbildungsbetrieb

Du hast deinen Traumberuf gewählt? Super! Dann gilt es jetzt, einen Ausbildungsplatz zu finden. Wir haben einige Tipps für dich zusammengestellt, wo du Stellenangebote finden kannst.

Stellensuche
In Stellenanzeigen von Tageszeitungen
kannst du sogar selbst eine Stellenanzeige
aufgeben.
© Diego Cervo/Fotolia

Damit du gezielter suchen kannst, überlege dir, wie du dir deinen Lehrbetrieb vorstellst. Möchtest du in einem  Unternehmen arbeiten und mit Kontakt zu Kunden aus aller Welt haben? Oder willst du lieber bei einer kleine Firma einen Einblick in alle Arbeitsabläufe bekommen?

Soll der Betrieb in der Nähe deines Wohnortes sein oder willst du die Gelegenheit nutzen, um wegzuziehen? Solche Fragen solltest du dir stellen, bevor du mit der Suche anfängst. Mach dir eine Liste mit Punkten, die dir wichtig sind. So kannst du nämlich interessante Stellenangebote mit deinen Wünschen vergleichen.

Viele Wege führen zum Ziel

Bei der Suche nach freien Lehrstellen ist es wichtig, sich nicht nur auf eine Strategie zu verlassen. Vor allem, wenn du dich für einen begehrten Ausbildungsberuf interessierst.

Internetjobbörsen

In den meisten Online-Jobbörsen kann man auch nach Ausbildungsplätzen suchen. Es macht jedoch wenig Sinn, wenn du deinen Ausbildungswunsch immer wieder in jede einzelne Börse eintippst. Das kostet viel Zeit und führt oft zu wenig. Überleg dir deshalb, wie du gezielt im Internet suchen kannst. Normalerweise bieten alle Stellenbörsen im Internet eine Auswahlmöglichkeit, mit der du von vornherein die Suche auf Ausbildungsstellen eingrenzen kannst. Es gibt jedoch auch Börsen speziell für zukünftige Auszubildende. So etwas bieten beispielsweise die Industrie- und Handelskammern in deiner Region an. 

Wenn du dich beruflich für eine bestimmte Branche interessierst, solltest du gleich in spezialisierten Stellenbörsen nach passenden Angeboten suchen. Dort sind nur Angebote aus einer bestimmten Branche aufgeführt, zum Beispiel aus der Logistik. So kannst du vorsortieren und sparst Zeit bei der Suche. Bei Angeboten im Internet solltest du darauf achten, ob diese noch aktuell sind. 

Firmenhomepages

Schau auch auf die Webseiten der Ausbildungsbetriebe, die dich interessieren. Dort gibt es oft eine eigene Rubrik, die „Karriere“ oder „Jobs“ heißt. Nutz die Infos auf der Firmenhomepage auch gleich, um zu überprüfen, ob der Betrieb deinen Vorstellungen entspricht. Effektiv sind auch so genannte Jobroboter oder Jobcrawler. Diese Suchmaschinen durchsuchen gezielt Firmenwebseiten nach ausgeschriebenen Arbeits- und Ausbildungsstellen. So bekommst du oft eine höhere Ausbeute als bei reinen Jobbörsen, in die Unternehmen ihre Stellenangebote selbst einstellen.

Verbandswebseiten

Eine weitere Möglichkeit ist es, im Internet nach Fachverbänden oder -portalen aus der Branche zu suchen. Dort gibt es auch oft Stellenbörsen. Und möglicherweise findest du dort auch eine Liste mit den verschiedenen Logistikfirmen, die Mitglied in dem Verband oder Portal sind. Hier ist vielleicht ein Betrieb dabei, an den du bei deiner Stellensuche noch gar nicht gedacht hast, der aber auch für dich interessant ist.

Zeitungsanzeigen

Wirf öfter mal einen Blick in die lokale Tageszeitung oder in örtliche Anzeigenblätter. Du kannst dort auch selbst ein Stellengesuch aufgeben. Deine Anzeige sollte kurz und präzise sein und klare Angaben zu deinem Schulabschluss, der gewünschten Ausbildung und gegebenenfalls zu deinen Stärken enthalten.

Bekannte

Vielleicht hat jemand im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis von einem freien Ausbildungsplatz gehört und kann dich dort sogar weiterempfehlen.

Ausbildungsmessen/Tage der offenen Tür

Ausbildungsmessen, bei denen verschiedene Ausbildungsberufe vorgestellt werden, finden zum Beispiel in den Agenturen für Arbeit oder auch bei den Kammern statt. Nach Terminen kannst du etwa in der Veranstaltungsdatenbank der Bundesagentur für Arbeit suchen. Größere Unternehmen veranstalten oft einen Tag der offenen Tür, bei dem sie den Betrieb und die Ausbildungsmöglichkeiten vorstellen.

Berufsberatung

Die Berufsberater können dir bei der Suche nach betrieblichen Ausbildungsstellen helfen, weil sie Kontakte zu vielen Betrieben haben. Sie helfen dir auch, einen Ausbildungsplatz außerhalb deines Wohnorts zu finden.

Industrie- und Handelskammern

Hier kannst du dich erkundigen, welche Betriebe in deiner Region ausbilden dürfen oder wo es freie Lehrstellen gibt. Die entsprechenden Informationen findest zum Beispiel unter www.ihk-lehrstellenboerse.de. Übrigens: Wenn du keine betriebliche, sondern eine schulische Ausbildung machen willst, hilft dir das Kursnet der Bundesagentur für Arbeit weiter. Unter www.kursnet.arbeitsagentur.de findest du Adressen von Schulen, die in deiner Region eine Ausbildung anbieten.

Eigeninitiative

Du erhöhst deine Chancen auf einen Ausbildungsplatz, wenn du nicht nur nach öffentlich ausgeschriebenen Stellen suchst. Du kannst zum Beispiel die Gelben Seiten durchstöbern und bei den in Frage kommenden Betrieben persönlich, telefonisch oder schriftlich anfragen, ob sie Lehrstellen anbieten. Vielleicht hast du ja Glück. Außerdem kommt es bei den Firmen gut an, wenn sie sehen, dass du dich aktiv um deine berufliche Zukunft kümmerst.

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"Hallo, Zukunft!" ist eine Nachwuchsinitiative für Ausbildungsberufe in Verkehr, Transport und Logistik des Verlag Heinrich Vogel und seiner Fachzeitschriften. „Hallo, Zukunft!“ kooperiert mit Pro-Fahrer-Image (PROFI), einem Verein zur Förderung der Transportlogistikbranche.

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Andreas Scheuer

Schirmherr der Nachwuchsinitiative "Hallo, Zukunft!" ist Andreas Scheuer MdB
Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. 

Die Nachwuchsarbeit liegt ihm besonders am Herzen: "Die Logistik hält Deutschland am Laufen. Waren es früher in erster Linie Unternehmen, die auf Logistik angewiesen waren, so sind es heute zunehmend auch ganz normale Verbraucher. So ziemlich jeder bestellt mittlerweile Waren im Internet und freut sich, wenn sie ihm in kürzester Zeit nach Hause geliefert werden. Logistik erleichtert Menschen das Leben – und ist damit eine echte Zukunftsbranche! Ich freue mich sehr, dass die Ausbildungsinitiative „Hallo, Zukunft“ dabei hilft, Schülerinnen und Schüler für diese Zukunftsjobs zu begeistern."

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