11.08.2011

Weiterbildung: Der nächste Karriereschritt

Weiterbildung, Karriere, Treppe, Leiter
© Galina Barskaya / Fotolia

Eine abgeschlossene Ausbildung ist die Voraussetzung für einen tollen Start in die Welt der Logistik. Aber auch im Berufsleben solltest du immer am Ball bleiben und offen dafür sein, Neues zu lernen. Wer sich weiterbildet, kann mehr Verantwortung übernehmen – und hat auch die Chance, mehr zu verdienen.  

 

Was heißt Weiterbildung eigentlich?

Weiterbildung ist ein Überbegriff für eine ganze Reihe verschiedener Möglichkeiten: Vom Wochenendseminar an der Volkshochschule über einen Meisterkurs bis hin zum Hochschulstudium – das Angebot ist groß. Welche Weiterbildung für dich später in Frage kommen könnte, hängt von deiner Ausbildung, deinen Stärken und Interessen und nicht zuletzt von deinen Zielen ab: Willst du dein Wissen auffrischen, damit du im Beruf auf dem neuesten Stand bleibst? Willst du mehr Verantwortung übernehmen und strebst eine Führungsposition an? Alles ist möglich, wenn du dich richtig reinhängst!

 

Warum sollte ich nach der Ausbildung noch weiterlernen?

Während der Ausbildung bekommst du das vermittelt, was du für einen erfolgreichen Berufseinstieg brauchst. Aber auch in der Arbeitswelt hört das Lernen nie auf. Das gilt vor allem für den Logistikbereich, wo oft moderne Technik zum Einsatz kommt. Ein Beispiel: Noch vor etwas mehr als 20 Jahren konnte sich kaum jemand vorstellen, dass Handys und Internetanschluss schon bald Standard im Speditionswesen sein würden. Und niemand kann wissen, was für Erfindungen es in den nächsten 20 Jahren geben wird. Mit was für Fahrzeugen wir fahren oder wie das Lager der Zukunft aussieht. Deshalb ist es wichtig, dass du immer am Ball bleibst und dich weiterbildest. Und zwar auch nach der Ausbildung.

 

Wie wirken sich Weiterbildungen auf meinen Verdienst aus?

Statistiken belegen: Wer sich weiterbildet, kann seine Chancen am Arbeitsmarkt verbessern und mehr Geld verdienen. Vor allem Aufstiegsweiterbildungen – zum Beispiel zum Meister, zum Techniker oder zum Fachwirt – machen sich oft auf dem Lohnzettel bemerkbar.

 

Wie kann ich in eine Führungsposition kommen?

Aufstiegsweiterbildungen sind auch eine gute Grundlage, wenn man mehr Verantwortung übernehmen will. Viele Fachwirte, Techniker oder Meister führen zum Beispiel eigene Abteilungen oder leiten Azubis an.

 

Kann ich später studieren, wenn ich jetzt eine betriebliche Ausbildung mache?

Ja, das geht. Mit einer Aufstiegsweiterbildung in der Tasche kannst du zum Beispiel unter bestimmten Voraussetzungen auch die Berechtigung für ein Hochschulstudium erwerben. Zusätzlich gibt es noch andere Wege ins Studium.

 

Wenn ich jetzt eine Ausbildung im Lager mache – kann ich dann später noch in den kaufmännischen Bereich wechseln?

Ja, mit Weiterbildungen ist das möglich. So kannst du als Fachkraft für Lagerlogistik oder als Berufskraftfahrer beispielsweise eine Fachschulweiterbildung zum Betriebswirt für Logistik machen.

 

Wie finanziere ich eine Weiterbildung nach der Ausbildung?

Am einfachsten ist es, wenn du während der Weiterbildung deinen Job nicht aufgibst. Die Kursgebühren kannst du dann mit deinem Gehalt finanzieren. Viele Firmen unterstützen ihre Mitarbeiter auch während der Weiterbildung – und geben manchmal sogar einen Zuschuss zu den Kursgebühren. Wenn du dich voll auf das Lernen konzentrieren willst, kannst du Weiterbildungen auch in Vollzeit machen. Um diese zu finanzieren, kannst du beispielsweise das Meister-BaföG beantragen.

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Schirmherr der Nachwuchsinitiative "Hallo, Zukunft!" ist Andreas Scheuer MdB
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Die Nachwuchsarbeit liegt ihm besonders am Herzen: "Die Logistik hält Deutschland am Laufen. Waren es früher in erster Linie Unternehmen, die auf Logistik angewiesen waren, so sind es heute zunehmend auch ganz normale Verbraucher. So ziemlich jeder bestellt mittlerweile Waren im Internet und freut sich, wenn sie ihm in kürzester Zeit nach Hause geliefert werden. Logistik erleichtert Menschen das Leben – und ist damit eine echte Zukunftsbranche! Ich freue mich sehr, dass die Ausbildungsinitiative „Hallo, Zukunft“ dabei hilft, Schülerinnen und Schüler für diese Zukunftsjobs zu begeistern."

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