25.07.2016 | Integration zentrales Aufgabenfeld

29 KAUSA Servicestellen beraten bundesweit junge Geflüchtete

Junge Flüchtlinge, Jugendliche mit Migrationshintergrund, Eltern sowie Migranten-Unternehmerinnen und -Unternehmer beraten und zu Ausbildungsfragen informieren sind die Kernaufgaben der KAUSA Servicestellen.

© BIBB

In 13 Bundesländern sind seit Anfang Juli insgesamt 29 KAUSA Servicestellen als regionale Beratungs-, Informations- und Koordinierungsstellen zum Thema „Ausbildung und Migration“ tätig. Das Ziel der KAUSA Servicestellen ist dabei, die vorhandenen Netzwerke zu stärken und gemeinsam mit Politik, Wirtschaftsverbänden, Institutionen der Berufsbildung, Migrantenorganisationen und Elternvereinen Strategien zu entwickeln und Strukturen zu verankern, die nachhaltig die gleichberechtigte Ausbildungsbeteiligung aller ermöglicht.

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Thomas Rachel MdB betonte in der KAUSA Servicestelle Kiel: „Die Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund in Ausbildung und Arbeit ist ein zentrales Aufgabenfeld, um auch diesen jungen Menschen eine gute Perspektive in unserem Land zu ermöglichen. Die KAUSA Servicestelle Kiel ist die erste Servicestelle in Schleswig-Holstein und sie soll die zentrale Anlaufstelle für den Bereich Ausbildung und Migration in der Region werden.“ Die KAUSA Servicestelle wird vom BMBF und dem Europäischen Sozialfonds mit rund 960.000 Euro gefördert.

Seit 2013 sind 13 KAUSA Servicestellen in den Regionen tätig. Sie wurden im Februar 2016 finanziell aufgestockt und verlängert sowie um die Zielgruppe der jungen Geflüchteten erweitert. Im Rahmen der zweiten Förderrunde JOBSTARTER plus haben nun weitere 16 KAUSA Servicestellen ihre Arbeit aufgenommen. Die Standorte findet ihr unter www.jobstarter.de/kausa-servicestellen.

Hintergrund: JOBSTARTER

Mit dem Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine umfassende Initiative zur Verbesserung der Ausbildungsplatzsituation von Jugendlichen. Die geförderten JOBSTARTER-Projekte tragen mit ihrer gezielten Akquise und ihrem Dienstleistungsangebot für Betriebe zur Steigerung des betrieblichen Ausbildungsplatzangebotes und zu einer Verbesserung der Ausbildungsstrukturen bei. Das Programm wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds teilfinanziert. Durchgeführt wird das Programm von der Programmstelle JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Mit der zweiten Förderrunde JOBSTARTER plus sind 2016 34 Projekte an den Start gegangen.

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