30.08.2019 | Künstliche Intelligenz

Brettspiel bringt Jugendlichen Maschinelles Lernen näher

Analog lernen, wie Künstliche Intelligenz (KI) funktioniert? Mit dem Spiel „Mensch, Maschine!“ können Schülerinnen, Schüler und Jugendgruppen quasi dabei zuschauen, wie bei Maschinen Lernfortschritte entstehen.

Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz gilt als eine der wichtigsten Zukunftstechnologien © Aliaksandr Marko/AdobeStock.com

Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen werden unsere Gesellschaft und vor allem die Arbeitswelt in den nächsten Jahren grundlegend verändern. Umso wichtiger, dass Kinder und Jugendliche die Möglichkeiten und Mechanismen dieser wichtigen Zukunftstechnologie kennenlernen. Dass das auch analog gehen kann, zeigt ein Spiele-Projekt, das als Jugendaktion im Wissenschaftsjahr 2019 unter wissenschaftlicher Federführung der Universität Paderborn entwickelt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Deutsche Telekom Stiftung unterstützt wurde.

„Mensch, Maschine!“ zeigt als klassisches Brettspiel auf, wie Maschinelles Lernen aussehen kann: Angelehnt an das traditionelle „Bauernschach“ können bis zu fünf Spielerinnen und Spieler Runde für Runde erleben, wie der Lernfortschritt der Maschine immer größer wird – und so nachvollziehen, wie sich menschliches Denken von der Arbeitsweise der Maschine unterscheidet. Für die Jugendlichen steht begleitend ein Aktionsheft bereit: Spannende Fakten zu KI und kreative Übungen führen sie gleichzeitig unterhaltsam und informativ an das Thema heran. So können sie auf spielerischem Wege ihr Wissen über KI erweitern.

Ab sofort können das Spiel „Mensch, Maschine!” sowie Materialien für Lehrkräfte, Gruppenleitungen und Jugendliche auf der Internetseite www.wissenschaftsjahr.de kostenlos bestellt werden. Die Auslieferung soll im September erfolgen.

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Schirmherr der Nachwuchsinitiative "Hallo, Zukunft!" ist Andreas Scheuer MdB
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Die Nachwuchsarbeit liegt ihm besonders am Herzen: "Die Logistik hält Deutschland am Laufen. Waren es früher in erster Linie Unternehmen, die auf Logistik angewiesen waren, so sind es heute zunehmend auch ganz normale Verbraucher. So ziemlich jeder bestellt mittlerweile Waren im Internet und freut sich, wenn sie ihm in kürzester Zeit nach Hause geliefert werden. Logistik erleichtert Menschen das Leben – und ist damit eine echte Zukunftsbranche! Ich freue mich sehr, dass die Ausbildungsinitiative „Hallo, Zukunft“ dabei hilft, Schülerinnen und Schüler für diese Zukunftsjobs zu begeistern."