12.05.2021 | Schülerstudie

Die Angst vor dem Berufseinstieg steigt

Corona-Krise, Zukunftsängste und Defizite der Arbeitgeber: Deutschlands Jugendliche sind bei der Ausbildungssuche aktuell verunsichert wie nie. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie.

Fragezeichen junge Frau
Schülerinnen und Schüler zeigen sich vor dem Berufseinstieg immer verunsicherter - die Coronakrise verstärkt die Sorgen noch © ferlistockphoto/ Getty Images/iStock

Bei Schülerinnen und Schülern steigt die Angst vor dem Berufseinstieg. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter 2800 Jugendlichen, die das Ausbildungsportal Ausbildung.de gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Potentialpark im Zeitraum September bis November 2020 durchgeführt hat.

Laut den Ergebnissen der „Startklar 2021 Schülerstudie“ sind die Befürchtungen im Zusammenhang mit der Wahl des künftigen Ausbildungsplatzes von 2020 auf 2021 sprunghaft um elf Prozentpunkte gestiegen – von 59 auf 70 Prozent. Neben den bestehenden Unsicherheitsfaktoren, nämlich Ängste, falsche Entscheidungen zu treffen, schulischer Leistungsdruck und die damit verbundene Sorge, dass die Schulnoten nicht gut genug sind, um einen Ausbildungsplatz zu erhalten, heizt die anhaltende Pandemie diese Sorgen zusätzlich an. Jeder zweite Ausbildungssuchende befürchtet, aufgrund wegfallender Ausbildungsplätze sinkende Chancen auf eine Ausbildung zu haben. Zusätzlich kritisieren 55 Prozent der Teens eine mangelnde Transparenz seitens der Unternehmen. So wünschen sich 69 Prozent der Befragten genaue Informationen darüber, was im Bewerbungsprozess auf sie zu kommt.

Während die Ausbildungssuche nach wie vor online stattfindet, insbesondere auf Portalen mit ausbildungsspezifischen Informationen und weniger auf klassischen Jobbörsen, werden der Studie zufolge auch Social-Media-Kanäle häufiger zur Informationsbeschaffung herangezogen: So wird Instagram von 64 Prozent der Ausbildungssuchenden und YouTube von 44 Prozent aktiv als Informations- und Orientierungsquelle genutzt. TikTok nimmt zwar an Reichweite zu, wird bei der Ausbildungssuche jedoch nur von 5 Prozent der Schülerinnen und Schüler herangezogen.

Auch wenn der Ausbildungsmarkt gesamt genommen im Laufe des letzten Jahres hart gelitten hat - für eine Branche trifft dies ganz sicher nicht zu: die Logistik. Lust, mehr über die Ausbildungsmöglichkeiten in diesem boomenden Wirtschaftszweig zu erfahren? Dann schaut in den "Hallo Zukunft"-Jugendratgeber, den ihr hier kostenlos herunterladen könnt!

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Schirmherr der Nachwuchsinitiative "Hallo, Zukunft!" ist Andreas Scheuer MdB
Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. 

Die Nachwuchsarbeit liegt ihm besonders am Herzen: "Die Logistik hält Deutschland am Laufen. Waren es früher in erster Linie Unternehmen, die auf Logistik angewiesen waren, so sind es heute zunehmend auch ganz normale Verbraucher. So ziemlich jeder bestellt mittlerweile Waren im Internet und freut sich, wenn sie ihm in kürzester Zeit nach Hause geliefert werden. Logistik erleichtert Menschen das Leben – und ist damit eine echte Zukunftsbranche! Ich freue mich sehr, dass die Ausbildungsinitiative „Hallo, Zukunft“ dabei hilft, Schülerinnen und Schüler für diese Zukunftsjobs zu begeistern."

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