01.02.2019 | Gesundheitsmanagement

Fitness der Azubis fördern

Viele Azubis klagen bereits über gesundheitliche Beschwerden. Deshalb integrieren Betriebe wie Bosch oder Daimler Gesundheitsfördermaßnahmen in ihre Ausbildungsprogramme.

Mit Sportprogrammen versuchen Betriebe, die Azubis fit zu halten © Kzenon/Fotolia

 „Viele Auszubildende sind übergewichtig und klagen schon regelmäßig über Rückenbeschwerden“, berichtet Liane Pöhlmann, Koordinatorin betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Heilbronn-Franken. Deshalb integrieren immer mehr Betriebe in ihre Ausbildungen Gesundheitsfördermaßnahmen. So zum Beispiel Bosch oder Daimler oder auch die Bausparkasse Schwäbisch Hall. Dort gibt es ein „Azubi-Fit“ genanntes Trainingsprogramm: Die Azubis sollen lernen, sich körperlich und geistig fit zu halten - noch bevor sie erste Zipperlein plagen. Das ist sinnvoll – denn sie sind Vorboten von Zivilisationskrankheiten wie zum Beispiel des Herz-Kreislauf-Systems oder von Rückenproblemen. 

Azubis fallen im Schnitt öfter wegen Krankheit aus als ihre älteren Kollegen. Und einer Studie nach hat fast jeder dritte Azubi schon zu Beginn der Ausbildung regelmäßig Rückenschmerzen. „Und das wird mit zunehmendem Alter schlimmer“, weiß Pöhlmann. 

Für die meisten jungen Menschen gilt: Sie sind gesund. „Viele verhalten sich aber nicht so, dass sie d bleiben“, kritisiert Michael Treixler, Geschäftsführer des Experten für Betriebliches Gesundheitsmanagement SKOLAwork, Königswinter. Besonders dem Verhalten junger Leute, die sich zu wenig bewegen und unausgewogen essen, versuchen die Betriebe mit ihren Programmen entgegenzuwirken.          Andrej Winter

Quelle: Die PRofilBerater GmbH

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