13.01.2017 | Kleine Unternehmen bei der Ausbildung unterstützen

JOBSTARTER plus hilft Betrieben

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt kleine Unternehmen dabei, weiterhin Lehrlinge auszubilden. Die betriebliche Ausbildungsbeteiligung ist rückläufig. Dieser Rückgang ist fast ausschließlich auf Verluste bei sehr kleinen Betrieben zurückzuführen.

"Kleine Unternehmen müssen eine tragende Säule der Berufsausbildung in Deutschland bleiben," so Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. © BMBF

Insgesamt ist die Zahl der Ausbildungsbetriebe bei den Kleinstunternehmen mit bis zu neun sozialversicherungspflichtig Beschäftigten seit 2007 um fast ein Viertel gesunken.

"Kleine Unternehmen müssen eine tragende Säule der Berufsausbildung in Deutschland bleiben. Gerade diese Betriebe sehen sich jedoch in einem harten Wettbewerb mit mittleren und größeren Unternehmen um die sinkende Zahl der Schulabgänger. Hier setzen wir mit dem Programm JOBSTARTER plus an und fördern regionale Projekte, die insbesondere Klein- und Kleinstunternehmen bei der betrieblichen Ausbildung unterstützen. Damit wollen wir einen Beitrag zur Erhöhung der Ausbildungsbeteiligung leisten", sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.

Gefördert werden können Projekte, die die Betriebe mit den Instrumenten des externen Ausbildungsmanagements unterstützen. Berater helfen Betrieben zum Beispiel dabei, Ausbildungsplätze einzurichten, auf diese aufmerksam zu machen und geeignete Bewerberinnen und Bewerber auszuwählen.

Ein weiterer Schwerpunkt der neuen Förderrunde von JOBSTARTER plus ist die Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bei der Bewältigung der Anforderungen durch "Industrie 4.0". Viele KMU stehen derzeit vor der Herausforderung, ihre Fertigungs- und Dienstleistungsprozesse an die Automatisierung und Digitalisierung anzupassen. Von dieser Entwicklung ist auch die betriebliche Personalentwicklung und damit die Ausbildung der künftigen Fachkräfte betroffen. Die Unterstützung durch die geförderten Projekte soll dazu beitragen, KMU im Hinblick auf den erforderlichen Anpassungsprozess ihrer betrieblichen Aus- und Weiterbildung zu beraten und zu begleiten.

Das Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER plus wird aus Mitteln des BMBF und des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Bis 2020 stehen für JOBSTARTER plus 109 Millionen Euro zur Verfügung, davon 48 Millionen Euro vom BMBF.

Verwandte Meldungen

20.01.2017
Umfassende Informationen zu aktuellen Themen der beruflichen Bildung sowie laufenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten präsentiert das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) an seinem Messestand auf der "didacta" vom 14. bis 18. Februar 2017 in Stuttgart.
Mehr

ÜBER UNS

Die Nachwuchsinititative

"Hallo, Zukunft!" ist eine Nachwuchsinitiative für Ausbildungsberufe in Verkehr, Transport und Logistik des Verlags Heinrich Vogel und seinen Zeitschriften VerkehrsRundschau, TRUCKER, BUSFahrer.

Mehr

UNTERSTÜTZERKREIS

SCHIRMHERRSCHAFT

Andreas Scheuer

Schirmherr der Nachwuchsinitiative "Hallo, Zukunft!" ist Andreas Scheuer MdB
Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. 

Die Nachwuchsarbeit liegt ihm besonders am Herzen: "Die Logistik hält Deutschland am Laufen. Waren es früher in erster Linie Unternehmen, die auf Logistik angewiesen waren, so sind es heute zunehmend auch ganz normale Verbraucher. So ziemlich jeder bestellt mittlerweile Waren im Internet und freut sich, wenn sie ihm in kürzester Zeit nach Hause geliefert werden. Logistik erleichtert Menschen das Leben – und ist damit eine echte Zukunftsbranche! Ich freue mich sehr, dass die Ausbildungsinitiative „Hallo, Zukunft“ dabei hilft, Schülerinnen und Schüler für diese Zukunftsjobs zu begeistern."