01.07.2022 | Rostocker Hafen

Nachwuchs für die Hafenlogistik

Das im größten Rostocker Hafen ansässige Unternehmen Karpack ist in Mecklenburg-Vorpommern führender Spezialist für das Verpacken und Stauen vor allem maritimer Transportgüter – und bildet junge Leute zum Hafenlogistiker aus.

Karpack Azubis
Aurimas (l.) und Henrikas stammen aus Litauen, besuchten in Rostock die Schule und sind derzeit Hafenlogistiker-Azubis bei Karpack im Seehafen Rostock © Karpack

Bei Karpack in Rostock erlernen zwei Litauer in ihrer Wahlheimat den Beruf Hafenlogistiker. Wie Karpack mitteilt, endet für Aurimas in wenigen Wochen das erste Lehrjahr. Dann ist es zwölf Monate her, dass er sich entschieden hatte, im Rostocker Seehafen eine Berufsausbildung zum Hafenlogistiker zu beginnen. Seit mehr als 20 Jahren sorgt das Unternehmen dafür, dass Güter aller Art, vom kleineren Schaltschrank über Rotorflügel für Windkraftanlagen bis hin zu Kränen, Maschinen und Großröhren, sicher und unbeschädigt an ihre Ziele rund um den Globus gelangen.

„Mir schwebte als Beruf immer etwas Handwerkliches vor, wo man anpacken kann und die Arbeit jeden Tag neue Herausforderungen bietet“, so Aurimas. Der 19-Jährige ist gebürtiger Litauer, kam vor elf Jahren mit der Familie nach Rostock. Von Karpack hat er durch seinen Bekannten Henrikas erfahren, der sich bereits in der Ausbildung zum Hafenlogistiker befand. Der ebenfalls aus Litauen stammende Azubi gab Aurimas unter anderem den Tipp für ein Praktikum bei Karpack. Henrikas selbst hat mittlerweile fast zwei Jahre der dreijährigen Ausbildung zum Hafenlogistiker absolviert. „Die Arbeit im Hafen ist unglaublich vielfältig und erfordert gutes Teamwork“, sagt er.

In der Ausbildung zum Hafenlogistiker lernen Aurimas und Henrikas sowie aktuell zwei weitere Azubis bei Karpack alle Facetten des Umschlagsprozesses kennen. Von der fachgerechten Verpackung und Sicherung der Güter, über die Qualitätskontrolle bis hin zur Ladungsplanung und zum Umgang mit Gefahrengut. Viel Augenmerk werde in der Ausbildung daraufgelegt, dass die jungen Mitarbeiter lernen, sehr selbständig und verantwortungsbewusst zu handeln, betont Anne Gehlhaar, Leiterin Personal und Prokuristin der Karpack. Dies sei bei den auch körperlich anspruchsvollen Arbeiten draußen bei Wind und Wetter unerlässlich. Zudem ermögliche das Unternehmen sehr individuelle Perspektiven durch gezielte Weiterbildung. Henrikas beispielsweise signalisierte bereits im ersten Lehrjahr starkes Interesse am Schweißen. Er konnte einen entsprechenden Befähigungsnachweis zusätzlich zum Ausbildungsprogramm erwerben.

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