19.06.2019 | Förderprogramm

Über 25.000 Azubis gehen mit Erasmus+ ins Ausland

Noch nie waren Deutschlands Auszubildende so mobil wie in diesem Jahr: Die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung erteilt in diesen Tagen Förderzusagen für 25.800 Stipendien aus dem EU-Programm Erasmus+ für Auszubildende.

Azubis Junge Menschen
Immer mehr junge Menschen zieht es schon während der Ausbildung ins Ausland © Yuri Arcurs/Fotolia

Einen Teil der Ausbildung im Ausland zu absolvieren, ist so beliebt wie nie. Wie die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) bekanntgab, dürfen sich in diesen Tagen 25.800 junge Leute über Förderzusagen für Stipendien aus dem EU-Programm Erasmus+ für Auszubildende freuen. Im Vergleich zu 2018 ist dies eine Steigerung von 2.700 Stipendien beziehungsweise zwölf Prozent.

Unter Berücksichtigung weiterer Förderprogramme sowie selbstfinanzierter Auslandsaufenthalte dürften damit etwa sieben Prozent aller Jugendlichen, die eine Berufsausbildung in Deutschland absolvieren, einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland absolvieren, schätzt die NA. Erasmus+ fördert dabei mehr als zwei Drittel aller Auslandsaufenthalte.

„Ohne die umfangreiche Unterstützung der EU mit dem Programm Erasmus+ hätten viele junge Menschen nicht die Möglichkeit gehabt, neue berufliche Perspektiven zu entwickeln und ihren Horizont zu erweitern. Erasmus+ trägt maßgeblich zur Attraktivität der beruflichen Bildung bei. Erasmus+ ist trotz Brexit so attraktiv wie noch nie und erfreut sich großer Akzeptanz“, sagt Klaus Fahle, Geschäftsführer der NA beim BIBB.

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Die Nachwuchsarbeit liegt ihm besonders am Herzen: "Die Logistik hält Deutschland am Laufen. Waren es früher in erster Linie Unternehmen, die auf Logistik angewiesen waren, so sind es heute zunehmend auch ganz normale Verbraucher. So ziemlich jeder bestellt mittlerweile Waren im Internet und freut sich, wenn sie ihm in kürzester Zeit nach Hause geliefert werden. Logistik erleichtert Menschen das Leben – und ist damit eine echte Zukunftsbranche! Ich freue mich sehr, dass die Ausbildungsinitiative „Hallo, Zukunft“ dabei hilft, Schülerinnen und Schüler für diese Zukunftsjobs zu begeistern."