28.04.2021

Digitaler Girls’Day kommt gut an

Die Aktionstage zur klischeefreien Berufsorientierung, Girls’Day und Boys’Day, haben am 22. April zigtausende Schülerinnen und Schüler vor den Bildschirm gelockt.

Girls Day 2021
Digitaler Girls Day im John Lennon Gymnasium in Berlin: In einer Videokonferenz mit Mitarbeitern des T-Lab der Telekom programieren Mädchen einen Calliope-Mini © Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit

Trotz Corona-Pandemie fanden in diesem Jahr, mit insgesamt 5.000 Angeboten und Plätzen für rund 95.000 Schülerinnen und Schüler, erfolgreich die deutschlandweiten Aktionstage Girls’Day und Boys’Day statt. Die Aktionstage präsentierten sich in diesem Jahr mit neuen Formaten. Viele Unternehmen und Institutionen setzten erstmals auch auf digitale Angebote oder auf ein Programm mit Hygienekonzept. Tausende Schülerinnen und Schüler nahmen teil, hatten Spaß und lernten neue Berufe jenseits von Rollenklischees kennen.

„Mit den bundesweiten Aktionstagen Girls'Day und Boys'Day wollen wir Mädchen und Jungen die Augen für Neues öffnen, ihnen mehr Perspektiven und Möglichkeiten geben und Mut machen, sich frei von einengenden Geschlechterklischees für einen Beruf zu entscheiden. Mädchen entdecken dadurch vielleicht ihre Faszination für Berufe in Technik und Handwerk und Jungen für Berufe in Gesundheit, Erziehung und Pflege“, so Bundesjugendministerin Franziska Giffey Giffey per Videobotschaft. Anlässlich des Girls’Day besuchte Giffey digital das Angebot Lehrrettungswache Mitte der Berliner Feuerwehr.  

„Immer noch entscheiden sich die Jungen zum Beispiel immer noch häufiger für MINT-Berufe als die Mädchen. Ich glaube, da verpassen viele Mädchen einen interessanten Berufsweg“, sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek.

Dass die Aktionstage an festgefahrenen Rollenklischees langsam aber sicher etwas ändern, zeigen Untersuchungen: 17 Prozent der beteiligten Organisationen schließen mit einem ehemaligen Boys'Day-Teilnehmer einen Praktikums- oder Ausbildungsvertrag ab. Bei den ehemaligen Girls'Day-Teilnehmerinnen sind es sogar 27 Prozent.

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Schirmherr der Nachwuchsinitiative "Hallo, Zukunft!" ist Andreas Scheuer MdB
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