29.06.2020 | E-Mobilität

DPD testet E-Transporter in Grossbritannien

Der Paketdienst unterzieht den Prototyp eines VN5-Kleintarnsporters vom englischen Elektrofahrzeug-Hersteller LEVC einem Praxistest.

LEVC E-Transporter DPD
Im Stadtverkehr dürfte sich der kleine Wendekreis des VN5 von nur 10,1 Metern vorteilhaft auswirken © LEVC

LEVC (London Electric Vehicle Company) beginnt mit Flottentests seines vollelektrischen Transporters VN5. Als erstes Unternehmen erhält der Paketdienst DPD einen entsprechenden Prototypen für den Praxiseinsatz. Der basiert auf der bereits lieferbaren, bestuhlten Taxiversion „VN5 TX“ von LEVC und wurde innen entsprechend für den Transporteinsatz umgebaut. Laut Herstellerangabe passen bis zu zwei Euro-Paletten in den Frachtraum, die Zuladung wird mit maximal 800 Kilogramm angegeben. Be- und Entladen wird entweder über die palettenbreite Seitentür oder die 60/40 geteilte Hecktür.

Antriebsseitig verfügt der VN5 über Range-Extender-Technik. Die rein elektrische Reichweite beziffert LEVC mit bis zu 102 Kilometer, unter Zuhilfenahme des Range Extenders, in Form eines 1,5 Liter großen Dreizylinder-Benziners, soll der Aktionsradius auf maximal 385 Kilometer steigen. Die Serieneinführung des E-Transporters ist für das vierte Quartal diesen Jahres geplant. (bj)

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