15.09.2011

Expertentipp des Monats: September 2011

Uwe Borowy, Personalunion, Personalberater
Uwe Borowy von Personalunion hilft Transport-
und Logistikunternehmen bei der Personalsuche.
© Personalunion

Der Expertentipp für Unternehmer:

Wie kann man als ausbildendes Unternehmen von der Öffnung des Arbeitsmarktes in Europa profitieren?

Uwe Borowy: Nachwuchskräfte aus Osteuropa sind vor allem für Unternehmen interessant, die sich in dieser Region betätigen bzw. zukünftig aktiv werden wollen. Dabei kommt den Ausbildungsbetrieben sowohl die Kenntnis der jeweiligen Landessprache als auch der Mentalität zugute. Transport - und Logistikdienstleister, die sich osteuropäischer Subunternehmer bedienen, nutzen diese Vorteile in der Disposition, der Geschäftsanbahnung, aber auch hinsichtlich qualitativer Gesichtspunkte.

Bei der Kontaktaufnahme zu zukünftigen Auszubildenden können Kammern und Verbände helfen. Man kann auch über die eigene Gemeinde die Partnergemeinden in den jeweiligen Ländern kontaktieren, um somit an Schulen und deren Absolventen zu gelangen.

Wichtige ist, dass die Bewerber gute Deutschkenntnisse mitbringen. Dadurch lassen sich Kommunikationsprobleme vermeiden. Auch sollte nicht vergessen werden, den späteren Auszubildenden eine „soziale Begleitung“ zu ermöglichen. Den die jungen Menschen sind häufig zum ersten Mal länger von Zuhause weg und teilweise sehr eng an ihre Familie gebunden.

 

Der Expertentipp für Schüler:

Was sollte ich bei der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch beachten?

Uwe Borowy: Ein Vorstellungsgespräch ist eine einmalige Chance, sich bei einem Ausbildungsbetrieb zu präsentieren. Du solltest dich deshalb gut vorbereitet zum Gesprächstermin erscheinen. Man sollte Gesprächssituationen im Vorfeld mit Eltern, Geschwistern oder Freunden üben. Im Rahmen des Unterrichts kann so eine Übung auch bei Lehrern angeregt werden.

Äußerlichkeiten spielen beim ersten Eindruck eine wichtige Rolle. Körper und Kleidung müssen gepflegt sein - auf übertriebene Mode-Accessoires und starkes Make-up solltest du verzichten. Weniger ist mehr: Besser over- als underdressed, lautet die Faustregel!

Es ist wichtig, dass du  ausgeruht und pünktlich erscheinst. Vor dem Gespräch solltest du dich auch über das Unternehmen, bei dem du dich vorstellst, informieren. Hier hilft vor allem das Internet. Ausgedruckte Informationen kannst du zum Gespräch mitbringen - daraus ergeben sich immer Fragen. Darüber hinaus solltest du die komplette Bewerbungsmappe parat haben.

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