19.01.2012

Expertentipp für Schüler: Lücken im Lebenslauf - was tun?

Uwe Borowy von Personalunion erklärt in diesem Monat, wie du bei deiner Bewerbung am besten mit Lücken im Lebenslauf und Fehltritten umgehst.

Vorstellungsgespräch, Bewerber, Bewerbung, Auszubildende
Beim Vorstellungsgespräch gilt:
"Ehrlich währt am längsten!"
© Adam Gregor/Fotolia

„Ehrlich währt am Längsten“ lautet das Motto bei einer Bewerbung! Lücken im Lebenslauf solltest du begründen können, nicht so positive Abschnitte als „Fehltritt“ der Vergangenheit deklarieren. Denn sollte dein Lebenslauf Dinge enthalten, die ein negatives Licht auf Dich werfen, hast du mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch ohnehin die erste Hürde auf dem Weg zu einem Ausbildungsplatz genommen. Jetzt heißt es gelassen bleiben, zu deinen Fehlern stehen, aber glaubwürdig betonen, dass du dich geändert hast.

Englisch ist nicht Deine Stärke, aber eine Grundvoraussetzung für die Ausbildung? Behaupte dann lieber nicht, dass du fehlerfrei diese Fremdsprache beherrschst. Schlimmstenfalls wechselt der Personalverantwortliche beim Vorstellungsgespräch in die Sprache und merkt sofort, dass du übertrieben hast und unehrlich warst. Fehlende Anforderungen kannst du stattdessen durch die ernsthafte Absicht, vor allem aber durch die Bereitschaft hier mit Mehraufwand nachzubessern, kompensieren. Biete beispielsweise an, noch vor dem Ausbildungsbeginn, einen Sprachkurs zu machen. Dieses Engagement könnte dir Pluspunkte einbringen.

Generell gilt, dass „frisierte“ Lebensläufe den Bewerber früher oder später einholen! Offen mit Schwächen umzugehen und Besserung und Engagement für die Zukunft zu geloben, schafft einem selbst Erleichterung und baut das Erlangen eines Ausbildungsplatzes nicht auf Unwahrheiten auf.

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Andreas Scheuer

Schirmherr der Nachwuchsinitiative "Hallo, Zukunft!" ist Andreas Scheuer MdB
Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. 

Die Nachwuchsarbeit liegt ihm besonders am Herzen: "Die Logistik hält Deutschland am Laufen. Waren es früher in erster Linie Unternehmen, die auf Logistik angewiesen waren, so sind es heute zunehmend auch ganz normale Verbraucher. So ziemlich jeder bestellt mittlerweile Waren im Internet und freut sich, wenn sie ihm in kürzester Zeit nach Hause geliefert werden. Logistik erleichtert Menschen das Leben – und ist damit eine echte Zukunftsbranche! Ich freue mich sehr, dass die Ausbildungsinitiative „Hallo, Zukunft“ dabei hilft, Schülerinnen und Schüler für diese Zukunftsjobs zu begeistern."