24.01.2012

Expertentipp für Unternehmen: Vorsicht bei Stellenausschreibungen

Uwe Borowy von Personalunion erklärt in diesem Monat, welche Rolle das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz bei Stellenausschreibungen spielt.

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, AGG, Junge, Mädchen, Teenager, Auszubildende
Eine Stellenausschreibung darf nicht
explizit an Frauen beziehungsweise Männer
gerichtet sein.
© Yuri Arcurs/Fotolia

Mit dem Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) im August 2006 sind Benachteiligungen hinsichtlich Rasse und ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter und sexueller Identität verboten. Unternehmen sollten die Stellenausschreibungen deshalb so formulieren, dass der Verdacht einer möglichen Diskriminierung nicht erkennbar beziehungsweise nachweisbar ist.

So ist es nicht zwingend erforderlich an jedes Substantiv ein "in" wie bei "Berufskraftfahrerin" anzuhängen. Möglich ist ein (w/m) nach der Berufsbezeichnung. Umgekehrt dürfen beispielsweise Männer nicht ohne stichhaltige Begründung aus der Ausschreibung einer Assistenz ausgeschlossen werden.

Empfehlenswert ist außerdem, wenn es mit der geforderten Tätigkeit vereinbar ist, generell den Passus aufzunehmen, dass Behinderte bei gleicher Qualifikation bevorzugt werden.

Altersbeschränkungen sowohl nach oben als auch nach unten, haben in Anforderungsprofilen seit der Gesetzeseinführung nichts mehr zu suchen. 

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Die Nachwuchsarbeit liegt ihm besonders am Herzen: "Die Logistik hält Deutschland am Laufen. Waren es früher in erster Linie Unternehmen, die auf Logistik angewiesen waren, so sind es heute zunehmend auch ganz normale Verbraucher. So ziemlich jeder bestellt mittlerweile Waren im Internet und freut sich, wenn sie ihm in kürzester Zeit nach Hause geliefert werden. Logistik erleichtert Menschen das Leben – und ist damit eine echte Zukunftsbranche! Ich freue mich sehr, dass die Ausbildungsinitiative „Hallo, Zukunft“ dabei hilft, Schülerinnen und Schüler für diese Zukunftsjobs zu begeistern."