01.03.2021 | Studie

Fremdsprachen werden im Job immer wichtiger

In vielen Berufen sind Fremdsprachenkenntnisse mittlerweile zu einer Schlüsselqualifikation geworden und fester Bestandteil im Arbeitsalltag, ergab eine aktuelle Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Wegweiser Fremdsprachen
Fremdsprachenkenntnisse - allen voran Englisch - werden auch in Ausbildungsberufen immer wichtiger © bluedesign/AdobeStock.com

Angesichts der Globalisierung der Wirtschaft werden Fremdsprachenkenntnisse im Arbeitsleben immer wichtiger, ergab eine aktuelle Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) auf Basis von repräsentativen Erwerbstätigenbefragungen aus den Jahren 2006, 2012 und 2018.

Demnach sind Fremdsprachenkenntnisse in vielen Jobs mittlerweile zu einer Schlüsselqualifikation geworden und fester Bestandteil im Arbeitsalltag, wobei Englisch die am häufigsten verwendete Fremdsprache ist. Rund 68 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland benötigen Kenntnisse in Fremdsprachen, wobei für rund 46 Prozent Grundkenntnisse und für rund 22 Prozent Fach­kenntnisse erforderlich sind.

Fremdsprachenkenntnisse sind demnach nicht nur für Berufe, für die man ein Hochschulstudium braucht, gesetzt (2018: 89 Prozent). Auch bei Tätigkeiten, für die eine Berufsaus­bildung erforderlich ist, stieg der Wert von rund 44 Prozent (2006), über 53 Prozent (2012) auf zuletzt 65 Prozent (2018).

Nach Berufssektoren differenziert sind es laut BIBB vor allem IT- und naturwissenschaftliche Dienstleistungsberufe, in denen am häufigsten Fremdsprachenkenntnisse gefordert werden (rund 91 Prozent). Bei den kaufmännischen, unternehmensbezogenen, fertigungstechnischen und personenbezogenen Dienstleistungsberufen sind es aber auch schon zwischen 70 und 75 Prozent der Erwerbstätigen, die nach eigenen Angaben Kenntnisse in Fremdsprachen benötigen.

Die repräsentativen Erwerbstätigenbefragungen werden vom BIBB in Kooperation mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) alle sechs Jahre durchgeführt. Ausgewertet wurden dabei Daten von jeweils rund 20.000 Erwerbstätigen.

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