10.09.2021 | Postbank Jugend-Digitalstudie

Jeder zweite Jugendliche kauft mehr im Netz ein

Die Teilnehmer*innen einer aktuellen Studie der Postbank gaben nicht nur an häufiger online zu shoppen, sondern auch deutlich mehr Geld dafür auszugeben.

E-Commerce, Einkaufswagen, Onlinehandel
Es wird immer mehr online geshoppt - vor allem junge Leute geben seit der Pandemie mehr im Netz aus © William Potter/Getty Images/iStock

Zwei von drei Jugendlichen in Deutschland haben in der Corona-Pandemie ihr Einkaufsverhalten geändert. Dies berichtet die "VerkehrsRundschau" auf Basis einer repräsentativen Jugend-Digitalstudie der Postbank. Dafür wurden im Mai und Juni dieses Jahres 1.000 Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren repräsentativ befragt. 49 Prozent von ihnen kauften seit Ausbruch der Krise mangels Alternativen mehr online ein, 2020 waren es 35 Prozent.

Je jünger die Befragten sind, desto eher haben sie ihre Online-Käufe in der Krise ausgeweitet. Während 55 Prozent der 16-Jährigen öfter im Netz shoppen gingen, waren es bei den 17-Jährigen 48 Prozent und bei den 18-Jährigen 44 Prozent.

„Die Generation Z ist mit dem Internet aufgewachsen und hat bei Online-Angeboten keine Berührungsängste", sagt Thomas Brosch, Leiter Digitalvertrieb der Postbank. "Durch die Lockdown-Zeit mit geschlossenen Geschäften ist Online-Shopping für die Digital Natives noch mehr zur neuen Normalität geworden. Auch künftig dürfte diese Zielgruppe vor allem im Netz zu erreichen sein."

Die Teenager kaufen nicht nur häufiger im Netz ein, sie geben dort auch deutlich mehr aus. 2021 stiegen ihre monatlichen Ausgaben für Online-Shopping im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um 32 Prozent auf 102 Euro. Je älter die Befragten, desto lockerer sitzt bei ihnen das Geld. So nehmen 16-Jährige durchschnittlich im Monat 60 Euro für Online-Einkäufe in die Hand, bei den 17-Jährigen sind es 95 Euro und bei den 18-Jährigen 147 Euro. Im Geschlechtervergleich sind Mädchen etwas sparsamer. Während sie monatlich im Schnitt 95 Euro bei Amazon, Zalando & Co. ausgeben, sind es bei Jungen 109 Euro. (ste)

Verwandte Meldungen

Toll Collect Alborn Video
17.09.2021
Denis macht bei der auf Schwerlasttransporte spezialisierten Spedition August Alborn aus Dortmund eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer. Der Mautbetreiber Toll Collect hat ihn und seine Chefin für ihr Onlinemagazin interviewt.
Mehr
Bond DHL Aston Martin
15.09.2021
DHL kümmert sich als Logistikpartner für die „James Bond“-Filme nicht nur um Transport- und Logistikdienstleistungen für die jeweiligen Filmproduktionen, sondern hat nun auch legendäre Autos von „007“ für eine Ausstellung von Großbritannien in die USA transportiert.
Mehr

ÜBER UNS

Die Nachwuchsinititative

"Hallo, Zukunft!" ist eine Nachwuchsinitiative für Ausbildungsberufe in Verkehr, Transport und Logistik des Verlag Heinrich Vogel und seiner Fachzeitschriften. „Hallo, Zukunft!“ kooperiert mit Pro-Fahrer-Image (PROFI), einem Verein zur Förderung der Transportlogistikbranche.

Mehr
Anzeige

Unterstützer & Fördermitglieder

SCHIRMHERRSCHAFT

Andreas Scheuer

Schirmherr der Nachwuchsinitiative "Hallo, Zukunft!" ist Andreas Scheuer MdB
Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. 

Die Nachwuchsarbeit liegt ihm besonders am Herzen: "Die Logistik hält Deutschland am Laufen. Waren es früher in erster Linie Unternehmen, die auf Logistik angewiesen waren, so sind es heute zunehmend auch ganz normale Verbraucher. So ziemlich jeder bestellt mittlerweile Waren im Internet und freut sich, wenn sie ihm in kürzester Zeit nach Hause geliefert werden. Logistik erleichtert Menschen das Leben – und ist damit eine echte Zukunftsbranche! Ich freue mich sehr, dass die Ausbildungsinitiative „Hallo, Zukunft“ dabei hilft, Schülerinnen und Schüler für diese Zukunftsjobs zu begeistern."

INITIATOREN