11.10.2017 | Digitalisierungsprojekt

Mehr „smart factories“ für Niedersachsen

Ab diesem Schuljahr sollen berufsbildende Schulen mit kaufmännischen und gewerblich-technischen Ausbildungsgängen in Lüneburg und Wolfsburg ihre Azubis in „smart factories" auf die digitalisierte Berufswelt vorbereiten.

Ausbildung 4.0
In Niedersachsens smart factories werden Azubis auf die Anforderungen der Arbeits- und Berufswelt 4.0 vorbereitet © Xaver Klaussner/AdobeStock

Das Land Niedersachsen baut sein Leuchtturmprojekt zur Digitalisierung in der Arbeits- und Berufswelt - „Lernen und Arbeiten 4.0 in der Berufsausbildung" (früher: „BBS fit für 4.0") - weiter aus und fördert an zwei neuen Standorten die Einrichtung sogenannter „smart factories". So werden ab diesem Schuljahr berufsbildende Schulen mit kaufmännischen und gewerblich-technischen Ausbildungsgängen in Lüneburg und Wolfsburg (BBS I Lüneburg, Georg-Sonnin-Schule BBS II Lüneburg, Carl-Hahn-Schule Wolfsburg und BBS II Wolfsburg) ihre Azubis in „smart factories" auf die digitalisierte Berufswelt vorbereiten. Dies  sind Lernwerkstätten, die an den realen Produktionsbedingungen und Fertigungsumgebungen digital arbeitender Betriebe ausgerichtet sind. Sie geben den Auszubildenden Einblicke in die Anforderungen der Arbeits- und Berufswelt 4.0 und vermitteln Kenntnisse über digitale Produktionsabläufe.

„Die Arbeitswelt 4.0 stellt neue Anforderungen an die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler in unseren berufsbildenden Schulen", so Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. Im Mittelpunkt der Lernwerkstätten stehen denn auch die Themen Lernen und Arbeiten 4.0 sowie der Erwerb berufsübergreifender digitaler Kompetenzen. Bisher arbeiten in Niedersachsen sieben berufsbildende Schulen an vier Standorten als moderne Lernwerkstätten (Emden, Osnabrück, Neustadt am Rübenberge und Goslar). Hierfür stellt das Land eine Millionen Euro zur Verfügung.

„Wir freuen uns, dass wir ab diesem Schuljahr vier weitere berufsbildende Schulen mit kaufmännischen und gewerblich-technischen Ausbildungsgängen an den beiden Standorten Lüneburg und Wolfsburg dabei unterstützen können, sogenannte smart factories einzurichten", so die Kultusministerin weiter.

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Die Nachwuchsarbeit liegt ihm besonders am Herzen: "Die Logistik hält Deutschland am Laufen. Waren es früher in erster Linie Unternehmen, die auf Logistik angewiesen waren, so sind es heute zunehmend auch ganz normale Verbraucher. So ziemlich jeder bestellt mittlerweile Waren im Internet und freut sich, wenn sie ihm in kürzester Zeit nach Hause geliefert werden. Logistik erleichtert Menschen das Leben – und ist damit eine echte Zukunftsbranche! Ich freue mich sehr, dass die Ausbildungsinitiative „Hallo, Zukunft“ dabei hilft, Schülerinnen und Schüler für diese Zukunftsjobs zu begeistern."