18.01.2019 | Dauerläufer

Neuer Tacho für Ford Transit

Ein Spediteur aus Dormagen hat mit seinem Ford Transit Kastenwagen die 1-Million-Kilometer-Marke geknackt. Das Auto bekam nun einen neuen Tacho.

Ford Transit Tacho
Neuer Tacho und 1000 Euro Treueprämie (v.l.): Heinz-Joachim Pesch (Autohaus Pesch), Spediteur Eleftherios Tzaferis, Selen As (Ford-Kundenzentrum) und Thomas Juraschek (Leiter Nutzfahrzeuge der Ford-Werke) © Ford-Werke

Das gibt es nicht alle Tage: Der selbständige Spediteur Eleftherios Tzaferis aus Dormagen hat dieser Tage mit seinem Ford Transit Kastenwagen (Erstzulassung 19. Juli 2010), die Eine-Million-Kilometer-Marke geknackt. Sein Arbeitsmittel wurde nun vom Ford-Partner Peter Pesch in Dormagen gewartet - hier bekam der Ford Transit von Tzaferis einen neuen Tacho eingebaut, denn der alte hörte bei 999.999 Kilometern auf zu zählen. Den Tacho einfach zurückzustellen, ist natürlich nicht erlaubt. Dass ein Kunde mit seinem Auto die magische Grenze von einer Million Kilometer erreicht, erlebt Autohaus-Geschäftsführer Heinz-Joachim Pesch eher selten. "Mag sein, dass gar nicht so wenige Fahrzeuge diese Leistung schaffen, aber die werden dann halt vorher verkauft und ins Ausland exportiert".

Es gibt praktisch kein Land in Europa, in dem Tzaferis noch nicht beruflich unterwegs war. Dass er in einer Woche 6.000 Kilometer fährt, gehört für ihn zum Alltag. "Ich transportiere sehr oft Duft- und Aromastoffe für große Lebensmittelkonzerne", berichtet der 58-Jährige. Oftmals beschafft er sich auch Ladung auf Frachtenbörsen um Leerfahrten zu vermeiden.

Als Anerkennung für seine Markentreue - Tzaferis fährt privat einen Ford Focus - überreichte Thomas Juraschek, Leiter Nutzfahrzeuge der Ford-Werke, dem Spediteur bei seinem Tachowechsel-Termin nun unter anderem einen 1.000-Euro-Service-Gutschein.

Tzaferis hat, abgesehen von den kurzen Stunden Erholungsschlaf auf den Sitzen und bei einer angenommenen Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde, bislang rund 16.700 Stunden am Steuer seines Ford Transit verbracht, was fast zwei Jahren Lebenszeit entspricht. Kein Wunder, dass man da leicht eine persönliche Beziehung zu seinem Fahrzeug entwickelt: Tzaferis nennt seinen Kastenwagen "Sven".

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