23.08.2014 | Europäische Union

Neustart des Mobilitätsprogramms für Jugendliche aus der EU

Künftig legt das Sonderprogramm „Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa (MobiPro-EU)“ den Fokus auf junge EU-Bürger, die in Deutschland eine betriebliche Ausbildung absolvieren möchten.

Jugendliche in Europa
Ziel des Projekts ist es, Jugendliche und junge Erwachsene aus Europa in Deutschland auszubilden. © shootingankauf/Fotolia

Im Rahmen des geänderten Sonderprogramms „Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa (MobiPro-EU)“ erhalten junge Menschen aus der Europäischen Union (EU) finanzielle Hilfe, um sie in ihrer Mobilität zu unterstützen. Damit leisten das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) einen Beitrag zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in der EU und zur Fachkräftesicherung in Deutschland.

Teil des Programms ist beispielsweise eine vorbereitende und begleitende Sprachförderung für Jugendliche und junge Erwachsene. Neu ist außerdem, dass alle Jugendlichen im Rahmen von Trägerprojekten betreut werden. Die potenziellen Projektträger werden in einem zweistufigen Verfahren ausgewählt. In der ersten Verfahrensstufe erhalten interessierte Institutionen die Möglichkeit, einen Projektvorschlag einzureichen. Die geeigneten Projektträger werden im zweiten Schritt zur Einreichung eines Antrags aufgefordert.

Dieses Vorgehen vereinfacht den Prozess für die jungen Menschen: Die Förderleistungen werden nicht vom Auszubildenden beantragt, sondern von einem Projektträger. Dieser beantragt und organisiert alle förderfähigen Maßnahmen für den Jugendlichen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Sonderprogramm „Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa (MobiPro-EU)“.

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