17.06.2022 | Lagerlogistik

Roboter helfen im neuen IKEA-Lager Bergkamen

Kürzere Laufwege für die Mitarbeitenden, effektivere Kommissionierung und Verpackung: Im neuen Fulfillment-Center für IKEA setzt DHL modernste Automatisierungs- und Robotiktechnologien ein.

DHL IKEA Bergkamen Locus Roboter
Die Robotik- und Automatisierungtechnologie im neuen IKEA-Lager entlastet die Mitarbeitenden © Deutsche Post DHL Group

DHL Supply Chain, der auf Kontraktlogistik spezialisierte Bereich der Deutsche Post DHL Group, nimmt in Bergkamen ein neues, hochautomatisiertes Logistikzentrum für das wachsende Onlinegeschäft von IKEA in Betrieb. Das Multi-User-Center verfügt über insgesamt 40.000 Quadratmeter Lagerfläche, davon werden allein für IKEA 20.000 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Rund 350 Beschäftigte werden dort im Drei-Schicht-Betrieb an sechs Tagen in der Woche für den Kunden tätig sein. Ende Juni soll die operative Abwicklung für IKEA vollständig in Betrieb sein. Dann werden dort durchschnittlich 8.000 Stock Keeping Units (SKUs = Lagereinheit, die alle identischen Artikel einer bestimmten Produktvariante umfasst) verarbeitet. Insgesamt kann der Bestand vor Ort auf bis zu 11.000 SKUs aufgestockt werden. 

Einige Waren sind empfindlich und bedürfen einer speziellen Verpackung. Hierfür stehen spezielle Verpackungsmaschinen zur Verfügung. Die Automatisierung, die am Standort Bergkamen zum Einsatz kommt, wird laut DHL in Deutschland erstmalig in dieser Form und Komplexität eingesetzt. So werden für eine besonders effektive Kommissionierung komplexe Fördertechnikautomatisierungen mit Robotik-Lösungen der Firma Locus kombiniert und mit sogenannten Packsize-Maschinen ergänzt. Das System nutzt einen kubistischen Algorithmus zur Berechnung der idealen Verpackungsgröße. Dadurch können Packmaterial, Füllmaterial und Volumengewicht signifikant reduziert werden. 

"Dank der Locus-Roboter werden unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Lager aufgrund kürzerer Laufwege deutlich entlastet und somit die Effektivität im Pick-Bereich deutlich erhöht. Im Zusammenspiel mit den vor Ort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erhöht das System die Bearbeitungsgeschwindigkeit jeder einzelnen Bestellung, optimiert die Arbeitsabläufe für die Beschäftigten und verbessert die betriebliche Effizienz", so Rainer Haag, Chief Executive Officer DHL Supply Chain Germany & Alps.

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