22.01.2021 | Wissenstransfer

Studierende optimieren Wechselbrücken-Tracking

Das Logistikunternehmen CargoNetwork setzt seine Zusammenarbeit mit der Hochschule Darmstadt fort. Den bisherigen Hochschulprojekten zur digitalen Nachverfolgung von Wechselbrücken schließt sich nun eine Bachelorarbeit an.

CargoNetwork Wechselbrücken
CargoNetwork hat im Rahmen eines Hochschulprojekts Wechselbrücken mit GPS-Trackern versehen - eine Bachelorarbeit wird den Anwendercase jetzt vertiefen © CargoNetwork

Das auf Wechselbrückenverkehre spezialisierte Logistikunternehmen CargoNetwork setzt weiter auf den Wissentransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft. Wie das Unternehmen mitteilt, hätten sich Projektgruppen der Hochschule Darmstadt bereits im vergangenen Sommer mit der digitalen Wechselbrückennachverfolgung bei der Spedition beschäftigt, die in ganz Deutschland Ladungen unterschiedlicher Auftraggeber in Wechselbrücken zusammenführt und so Leerfahrten vermeidet. Dabei werden insgesamt 750 eigene Ladungsträger eingesetzt.

„Von Oktober 2020 bis Januar 2021 lief ein Test mit zehn Wechselbrücken, die wir mit GPS-Sensoren ausgestattet hatten. Diese meldeten der Zentrale in Niederaula den Tourenverlauf und den Ankunftsstandort der Wechselbrücke“, erklärt CargoNetwork-Geschäftsführer Jürgen Klein.

Bachelorarbeit untersucht Rentabilität

Nun wird eine Bachelorarbeit mit dem Titel „Erarbeitung eines Business Cases für die Einführung von Telematik-Systemen bei der Firma CargoNetwork“ von Dzenan Krezovic im Studiengang Logistik-Management den Anwenderfall vertiefen. Der Student will sich laut Mitteilung mit folgenden Fragen beschäftigen: Welche Ansprüche muss eine Technologie zur Nachverfolgung der Ladungsträger erfüllen, um einen nachhaltigen Nutzen zu bringen? Welche Investitionen sind dazu nötig und unter welchen Umständen rechnen sie sich?

Für Professor Armin Bohnhoff, der die Bachelorarbeit betreut, ist die Kooperation mit Unternehmen „eine ideale Möglichkeit, um akademische Methoden mit den Bedürfnissen der Wirtschaft zu verbinden.“ Auch Student Dzenan Krezovic schätzt diesen Vorteil: „In der Zusammenarbeit mit der Spedition kann ich Erfahrungen sammeln, wie solche Projekte in der Praxis umgesetzt werden und mich mit den Ansprechpartnern im Unternehmen über mein Thema austauschen.“

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Die Nachwuchsarbeit liegt ihm besonders am Herzen: "Die Logistik hält Deutschland am Laufen. Waren es früher in erster Linie Unternehmen, die auf Logistik angewiesen waren, so sind es heute zunehmend auch ganz normale Verbraucher. So ziemlich jeder bestellt mittlerweile Waren im Internet und freut sich, wenn sie ihm in kürzester Zeit nach Hause geliefert werden. Logistik erleichtert Menschen das Leben – und ist damit eine echte Zukunftsbranche! Ich freue mich sehr, dass die Ausbildungsinitiative „Hallo, Zukunft“ dabei hilft, Schülerinnen und Schüler für diese Zukunftsjobs zu begeistern."

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