05.03.2021 | Flugtaxis

Volocopter will mit frischem Geld abheben

Das Flugtaxi- und Drohnen-Start-up hat sich von Investoren eine neue Finanzierungsrunde gesichert. Damit soll die Zulassung von elektrisch angetriebenen Flugtaxis vorangetrieben werden.

Volocopter Flugtaxi
Das VoloCity-Flugtaxi soll eines Tages Menschen sicher an ihr Ziel fliegen © Volocopter

In einem Flugtaxi über den Stau hinwegfliegen? Pakete statt in Lieferwägen auf verstopften Straßen einfach per Drohne von A nach B bringen? Geht es nach dem Start-up Volocopter, soll dies schon bald Realität werden: Das Unternehmen entwickelt elektrisch angetriebene Fluggeräte, die als "VoloCity"-Flugtaxi Menschen sicher an ihr Ziel fliegen oder als "VoloDrone" Güter in der Stadt transportieren sollen.

Nun hat das Unternehmen 200 Millionen Euro von Investoren eingesammelt, die vor allem in den Zulassungsprozess des Flugtaxis für Städte fließen sollen. Zu den Geldgebern zählen unter anderem der Autobauer Daimler, die Bahn-Logistiktochter DB Schenker und neuerdings auch der Mobilitätstechnologiekonzern Continental.

„Kein anderes elektrisches Flugtaxi-Unternehmen hat so viele Flüge in Städten auf der ganzen Welt mit behördlicher Zulassung durchgeführt wie Volocopter. Unser VoloCity ist die fünfte Volocopter-Generation und auf dem besten Weg, das erste zugelassene elektrische Flugtaxi für Städte zu werden. Durch unsere Partnerschaften können wir auf die notwendige Expertise zurückgreifen, um in den nächsten Jahren die ersten Strecken zu eröffnen“, sagt Florian Reuter, CEO von Volocopter.

Obwohl noch nicht bekannt ist, wo die ersten Routen eröffnet werden, hat das Unternehmen schon angekündigt, Flugtaxidienste in Singapur und Paris anzubieten. Des Weiteren plant das Start-up Routen in den USA, Asien und Europa.

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